Ausfallgeld

  • Ausgleich bei witterungsbedingten Arbeitsausfällen in den Monaten April, Oktober, November
  • Sicherung der ganzjährigen Beschäftigung
  • Erstattungsleistung
Ausfallgeld

Allgemein

Branchenspezifisch weist das Dachdeckerhandwerk eine hohe Witterungsabhängigkeit der Arbeitsplätze auf.

Zum Ausgleich der dadurch entstehenden Nachteile sichern und fördern die tarifvertraglichen Regelungen zum Ausfallgeld die Aufrechterhaltung der Beschäftigungsverhältnisse während der Winterperiode.  

Damit leistet SOKA-DACH einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Arbeitsplätze in den Betrieben des Dachdeckerhandwerks.

Finanziert werden diese Leistungen durch tarifvertraglich festgelegte Beitragszahlungen, die von den Dachdeckerbetrieben an SOKA-DACH abgeführt werden.

Ausfallgeld nach dem Tarifvertrag Beschäftigungssicherung ist eine Erstattungsleistung der SOKA-DACH bei witterungsbedingtem Arbeitsausfall in den Monaten April, Oktober und November. Saison-Kurzarbeitergeld (S-Kug) können Arbeitgeber für die Monate Dezember bis März bei der Agentur für Arbeit beantragen. Neben witterungsbedingten Gründen können auch konjunkturelle Gründe angeführt werden. Schlechtwettergeld ist eine veraltete Bezeichnung. Gemeint ist der Lohnersatz bei Arbeitsausfall in den Wintermonaten. Je nach Monat kann das entweder Ausfallgeld oder S-Kug sein.

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Ausfallgeld nach dem Tarifvertrag Beschäftigungssicherung ist eine Lohnersatzleistung bei witterungsbedingtem Arbeitsausfall in den Monaten April, Oktober und November. Pro Arbeitstag muss mindestens eine volle Stunde ausgefallen sein. In einem Kalenderjahr kann Ausfallgeld für höchstens 53 Stunden pro Arbeitnehmer beantragt werden.

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Nach dem Tarifvertrag Beschäftigungssicherung verlieren gewerbliche Arbeitnehmer für höchstens 53 Stunden ihren Lohnanspruch, wenn sie in den Monaten April, Oktober und November wegen ungünstiger Witterungsverhältnisse nicht arbeiten können. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bei weiterem Arbeitsausfall Lohnfortzahlungspflicht besteht.

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Die Löhne unterscheiden sich, weil es verschiedene Berechnungsgrundlagen gibt. Für das Ausfallgeld wird der Durchschnitt aus den Einkünften der Monate Mai bis September des vorangegangenen Jahres gebildet. Beim Teil eines 13. Monatseinkommens sind es die Bruttolöhne der Monate April bis September des laufenden Kalenderjahres. Für das Urlaubsentgelt des laufenden Jahres wird auf die Monate April bis September des vorangegangenen Jahres zurückgegriffen - zumindest muss ein vollständiger Abrechnungszeitraum (Monat) für die Berechnung zur Verfügung stehen. Beim Urlaubsentgelt gilt außerdem folgende Besonderheit: Liegt der berechnete Durchschnitt unter dem Mindestlohn 2, teilt SOKA-DACH keinen Stundenlohn mit und verweist auf die Regelungen des RTV. In welche Lohngruppe der Arbeitnehmer eingestuft ist, entscheidet der Arbeitgeber.

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Die Beiträge der Mitgliedsbetriebe werden nach dem Sozialprinzip auf sämtliche Leistungsarten der Kassen umgelegt. Eine Rückerstattung von Beiträgen wegen nicht in Anspruch genommener Leistungen ist deshalb nicht möglich.

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Ausfallgeld kann man für die Monate April, Oktober und November beantragen.

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Nein, das Arbeitszeitkonto muss - anders als bei S-Kug - nicht aufgelöst werden.

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Arbeitgeber, aber auch bevollmächtigte Lohnbüros oder Steuerberater können die Anträge einreichen. Bitte achten Sie darauf, die Formulare zu unterschreiben und abzustempeln.

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Die Frist endet sechs Monate nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Ausfallstunden angefallen sind. Praktisch ist das der 30. Juni des Folgejahres.

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Geltungsbereich

Betrieblich:

Alle Dachdeckerbetriebe in der Bundesrepublik Deutschland.   Diese Betriebe wie auch selbstständige Betriebsabteilungen Dachdecker fallen grundsätzlich als Ganzes unter diese Tarifverträge.

Persönlich:

Alle gewerblichen Arbeitnehmer, die eine nach den Bestimmungen des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VI) versicherungspflichtige Tätigkeit ausüben.

Nein. Ausfallgeld kann nur für den im persönlichen Geltungsbereich des Tarifvertrags genannten Personenkreis beantragt werden. Auszubildende zählen nicht zu den gewerblichen Arbeitnehmern. Primäres Ziel einer Lehre ist, Wissen zu erwerben bzw. Fertigkeiten für die Ausübung des Berufs zu erlernen. Aus diesem Grund dürfen Auszubildnende nicht gemeldet werden. Es besteht keine Beitragspflicht.

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Anspruchregelungen

Wird die Arbeit in den Monaten April, Oktober und November ausschließlich aus zwingenden Witterungsgründen an einem Tag für mindestens eine Stunde eingestellt, hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf ein tarifliches Ausfallgeld. 

Das Ausfallgeld wird für jede Ausfallstunde, höchstens für 53 Stunden im Kalenderjahr als Lohnersatzleistung gezahlt.

Die Höhe des Ausfallgeldes beträgt 75 % des durchschnittlichen Stundenlohnes.

Bemessungsgrundlage zur Berechnung des Ausfallgeldes für den Monat April ist der durchschnittliche Stundenlohn, den der Arbeitnehmer in den Monaten Mai bis September des vorangegangenen Jahres erzielt hat.

In den Monaten Oktober und November erhöht sich dieser Stundenlohn um den Prozentsatz, um den sich der Ecklohn im laufenden Kalenderjahr erhöht hat.

Kann der durchschnittliche Stundenlohn nicht ermittelt werden, ist als Berechnungsbasis für das Ausfallgeld der vereinbarte Stundenlohn zugrundezulegen.

Bei Arbeitnehmern, die Leistungslohn (Akkordlohn) erhalten, beträgt das Ausfallgeld 75 % des vereinbarten Stundenlohnes zuzüglich 25 %.

Das Ausfallgeld wird mit der Lohnzahlung für den Monat fällig, in dem die Ausfallstunden angefallen sind.

Das an die Arbeitnehmer ausgezahlte Ausfallgeld erhält der Arbeitgeber von SOKA-DACH erstattet.

Darüber hinaus werden dem Arbeitgeber die für das Ausfallgeld zu tragenden Sozialleistungen in Höhe einer Pauschale von 23 % erstattet. Hierdurch werden die Sozialabgaben der Betriebe zusätzlich abgefedert.

Pro Arbeitstag muss aus witterungsbedingten Gründen mindestens eine volle Stunde ausgefallen sein.

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Nein, für geplante, aber nicht geleistete Überstunden kann kein Ausfallgeld beantragt werden.

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Ja, Arbeitnehmer haben einen Sofortanspruch. Es spielt keine Rolle, ob oder wie lange der Arbeitnehmer im Dachdeckerhandwerk beschäftigt war oder ist. Entscheidend ist vielmehr, dass die Arbeit an einem Tag für mindestens eine volle Stunde unterbrochen wurde. War der Arbeitnehmer im laufenden Jahr bereits im Dachdeckerhandwerk tätig, ist zu klären, ob genügend Ausfallstunden zur Verfügung stehen.

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Ausfallgeld nach dem Tarifvertrag Beschäftigungssicherung ist ausschließlich für die Monate April, Oktober und November vorgesehen. Im Schlechtwetterzeitraum (Dezember bis März) ist die Agentur für Arbeit Ihr Ansprechpartner bei witterungs- oder konjunkturell bedingtem Arbeitsausfall. Bitte wenden Sie sich an die für Sie zuständige Agentur, um Saison-Kurzarbeitergeld (S-Kug) zu beantragen.

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Arbeitgeber-Info

Für die Beantragung des Ausfallgeldes stellen wir Ihnen automatisch für jeden gewerblichen Arbeitnehmer und den jeweiligen Anspruchsmonat einen Erstattungsantrag zur Verfügung.

In dem Erstattungsantrag wird im Regelfall der durchschnittliche Stundenlohn des Arbeitnehmers  sowie der Stundensatz des Ausfallgeldes durch uns ausgewiesen.

Multiplizieren Sie bitte den Stundensatz des Ausfallgeldes mit der Anzahl der angefallenen witterungsbedingten Ausfallstunden und tragen Sie die Stunden sowie den Erstattungsbetrag in den Antrag ein.

Anschließend reichen Sie bitte den von Ihnen (oder Ihrem Lohnbüro) unterschriebenen Originalantrag auf dem Postweg bei uns ein. Das an den Arbeitnehmer ausgezahlte Ausfallgeld weisen Sie bitte in der Lohnabrechnung des Arbeitnehmers in der entsprechenden Höhe aus. 

Sobald der Originalantrag bei uns eingegangen ist und geprüft wurde, erstatten wir Ihnen den Ausfallgeldbetrag zuzüglich einer Pauschale von 23 % für die von Ihnen zu tragenden Sozialleistungen.

Verfallfristen für den Arbeitgeber:
Ansprüche auf Erstattung des Ausfallgeldes verfallen, wenn sie nicht innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf des Jahres, in dem sie entstanden sind, gegenüber SOKA-DACH geltend gemacht wurden.

Nein, das Arbeitszeitkonto muss - anders als bei Saison-Kurzarbeitergeld der Agentur für Arbeit - nicht aufgelöst sein.

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Die Summe der gemeldeten Bruttolöhne der Monate Mai bis September des vorangegangenen Jahres wird durch die Summe der in diesen Monaten gemeldeten Arbeitsstunden geteilt.

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Ja, das ist möglich. Praktisch kann es z. B. vorkommen, dass vormittags nicht gearbeitet werden kann, nachmittags aber zwei Stunden an die Regelarbeitszeit angehängt werden. Für den Arbeitsausfall während der Regelarbeitszeit - in diesem Beispiel während des Vormittags - können Sie Ausfallgeld beantragen.

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Normalerweise darf der ermittelte Durchschnittlohn nicht abgeändert werden, weil die Berechnung tarifvertraglich festgelegt ist. Erhält der Arbeitnehmer zuschlagspflichtigen Leistungslohn (= Akkordlohn), muss dieser vom Antragsteller unbedingt angegeben werden. Denn der Zuschlag (25 %) wirkt sich auf die Höhe des Ausfallgeldes aus. Ohne die entsprechende Angabe kann der vom Antragsteller ermittelte Erstattungsbetrag von der Lohnausgleichskasse nicht nachvollzogen werden.

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Liegt Ihnen der Erstattungsantrag noch nicht vor, rufen Sie bitte bei der Lohnausgleichskasse an oder schicken Sie uns eine Nachricht. Wir kümmern uns um Ihr Anliegen.

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Selbstverständlich wird eine von den Tarifpartnern verabschiedete Anhebung des Ecklohns von der LAK berücksichtigt. Wenn Sie die Anträge Frühjahr und Herbst miteinander vergleichen, wird der Unterschied sichtbar.

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Liegen SOKA-DACH die für die Berechnung notwendigen Daten (Meldungen der Monate Mai bis September des vorangegangenen Jahres) nicht oder nicht vollständig vor, kann der Durchschnitt nicht berechnet werden. In diesem Fall berechnen Sie den Stundensatz (75 %) - wie im Antragsformular vermerkt - aus dem zwischen Ihnen und dem Arbeitnehmer vereinbarten Stundenlohn. Bitte tragen Sie den vereinbarten Stundenlohn in das Formular ein, damit wir gegenrechnen können.

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Nein, bitte reichen Sie die von der Lohnausgleichskasse zur Verfügung gestellten Anträge ein. Sie enthalten wichtige Informationen, die eine falsche Zuordnung von Leistungen ausschließen.

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Nein. Ausfallgeld ist ein Entgeltersatz und damit kein Lohn. Die Regelungen zum Mindestlohn gelten hier nicht. Übrigens: Selbst wenn man den Mindestlohn ansetzen würde, käme es wegen des niedrigeren Stundensatzes (75 %) zu einer vermeintlichen Unterschreitung.

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Die Lohnausgleichskasse erstellt den notwendigen Antrag automatisch, sobald der Arbeitnehmer mit der Bruttolohnsummenmeldung bei der LAK gemeldet ist und das Stundenkontingent (53 Stunden) noch nicht aufgebraucht wurde. Der Antrag kann nachgereicht werden. Das Formblatt Zusammenstellung wird für nachgereichte Anträge nicht benötigt.

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Ja, Ausfallgeld gehört zum steuerpflichtigen Bruttolohn. Die ausgefallenen Stunden müssen bei der Bruttolohnsummenmeldung ebenfalls angegeben werden, obwohl praktisch nicht gearbeitet wurde. Fehlt eine der Angaben, führt das zu einer fehlerhaften Berechnung des Durchschnittlohns.

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Programme behandeln Nachkommastellen unterschiedlich, daraus ergeben sich Rundungsdifferenzen. Geringfügige Abweichungen im Cent-Bereich sind innerhalb gewisser Grenzen tolerierbar. Der Sachbearbeiter der Kasse hat bei der Abwicklung von Erstattungsanträgen einen Ermessensspielraum. Wird die Differenz zwischen den Beträgen zu groß, wird der Antrag zur Korrektur zurückgeschickt. Liegen erhebliche Abweichungen vor, rufen Sie zur Abklärung bitte bei der LAK an, bevor Sie Anträge einreichen.

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SOKA-DACH richtet sich bei der Berechnung des durchschnittlichen Stundenlohns nach den Regelungen des Tarifvertrags Beschäftigungssicherung. Daraus ergibt sich letztlich die Höhe der Erstattungsleistung. Konnte der Durchschnittslohn für das Ausfallgeld berechnet werden, gilt dieser. Und zwar auch bei neueingestellten Arbeitnehmern. Entscheidend für die Berechnung ist also nicht, wo ein Arbeitnehmer aktuell beschäftigt ist. Liegen Daten aus dem Berechnungszeitraum vor, sind sie zu berücksichtigen.

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Arbeitnehmer-Info

Als gewerblicher Arbeitnehmer im Dachdeckerhandwerk haben Sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber in den Monaten April, Oktober oder November Anspruch auf Zahlung eines tariflichen Ausfallgeldes. 

Der Anspruch entsteht, wenn Sie in den genannten Ausfallgeldmonaten wegen schlechter Witterung nicht arbeiten können. 

Gezahlt wird das Ausfallgeld ab der ersten vollen Ausfallstunde, höchstens für 53 Ausfallstunden je Kalenderjahr. 

Das Ausfallgeld ist eine tarifliche Lohnersatzleistung. Wir bitten Sie daher darauf zu achten, dass das Ausfallgeld weder mit Ihren Guthabenstunden (Arbeitszeitkonto) noch mit Urlaubstagen verrechnet wird. 

Ausgezahlt wird Ihnen das Ausfallgeld mit dem Lohn für den Monat, in dem die Ausfallstunden angefallen sind. 

Das Ausfallgeld ist eine tarifliche Lohnersatzleistung. Bitte achten Sie daher bei der Kontrolle Ihrer Lohnabrechnung darauf, dass das Ausfallgeld in der entsprechenden Höhe ausgewiesen ist und weder mit Ihren Guthabenstunden (Arbeitszeitkonto) noch mit Urlaubstagen verrechnet wurde. Für geplante Überstunden, die aus Witterungsgründen nicht geleistet wurden, wird kein Ausfallgeld gezahlt. 

Verfallfristen für den Arbeitnehmer:
Ihre Ansprüche auf Auszahlung des Ausfallgeldes verfallen mit Ablauf des 31. Mai.

Ihre Ansprüche verfallen am 31. Mai.

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Nach dem Tarifvertrag Beschäftigungssicherung verlieren gewerbliche Arbeitnehmer in den Monaten April, Oktober und November für höchstens 53 Stunden ihren Lohnanspruch, wenn sie wegen ungünstiger Witterungsverhältnisse nicht arbeiten können. Fallen außerhalb der Schlechtwetterzeit (Dezember bis März) weitere Ausfallstunden an, bleibt der Lohnanspruch erhalten. Der Arbeitgeber muss also den normalen Lohn weiterzahlen. Oder, falls Sie Urlaub nehmen, den entsprechenden Urlaubslohn.

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Nein, das Arbeitszeitkonto muss - anders als bei Saison-Kurzarbeitergeld der Agentur für Arbeit - nicht aufgelöst sein.

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Nach dem Gleichstellungsgrundsatz werden kranke Arbeitnehmer genauso behandelt wie Kollegen, die von Arbeitsausfall betroffen waren. Ihre Kollegen müssen bei Arbeitsausfall Lohneinbußen hinnehmen. Im Sinne der Gleichbehandlung ist es deshalb richtig, dass Sie ebenfalls Ausfallgeld erhalten. Wären Sie nicht erkrankt und auf der Baustelle gewesen, hätten auch Sie die Arbeit unterbrechen oder beenden müssen. Der Grundsatz wird aber nur in den ersten sechs Wochen der Krankheit (Lohnfortzahlungszeitraum) angewandt. Dauert Ihre Erkrankung länger, erhalten Sie Krankengeld von Ihrer Krankenkasse.

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Wichtige meldung

Erstattungsunterlagen Ausfallgeld

In Folge vermehrter Hinweise unserer Kunden ergaben unsere Recherchen, dass es in dieser Leistungsperiode zu einer Verzögerung beim Versand der Erstattungsunterlagen für das Ausfallgeld/Beschäftigungssicherung für den Monat Oktober 2019 gekommen ist. 

Wir bedauern diese Situation sehr. Hintergrund sind unüblich lange Produktionszeiten unseres Druckdienstleisters. Wir stehen bereits in Kontakt mit dem Dienstleister, um diese Situation für künftige Versandprozesse ausschließen zu können.

Für die nun anstehenden Lohnabrechnungen stellen wir Ihnen im Bedarfsfall die Daten vorab elektronisch zur Verfügung. Senden Sie uns bitte eine Nachricht unter Angabe Ihrer Betriebskontonummer und dem Betreff: „Stundensätze Ausfallgeld“ an folgende E-Mail-Adresse: ausfallgeld(at)soka-dach.de. Wir werden Ihnen die benötigen Daten zeitnah bereitstellen. 

Die Anträge sollen Ihnen in der Folge in den nächsten Tagen zugehen. Wir bitten Sie, die damit verbundenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.