Broschüre Fachkräfte halten – Arbeit gestalten

Allgemein

SOKA-DACH hat als Herausgeber die Broschüre Fachkräfte halten – Arbeit gestalten veröffentlicht. Die Broschüre fasst die Ergebnisse einer Studie zur Situation der Fachkräfte im Dachdeckerhandwerk zusammen. Die Studie selbst wurde von der Forschungsabteilung Arbeitsmarkt – Integration – Mobilität am Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen unter Leitung von Professor Dr. Martin Brussig durchgeführt.

Den Anstoß dafür gaben die Tarifvertragsparteien IG BAU und ZVDH. Die Daten lieferten – neben der Agentur für Arbeit – SOKA-DACH. Ziel war es, belastbare Zahlen zu ermitteln, die die Verhältnisse im DDH widerspiegeln und den in der Branche vielfach beklagten Fachkräftemangel statistisch zu untermauern. Das ist gelungen.

Ursachen des Fachkräftemangels

Aus den ausgewerteten Erwerbsbiografien geht auch hervor, was die Ursachen für den Fachkräftemangel sind. Nämlich die witterungs- oder konjunkturell bedingte Beschäftigungsinstabilität, die starke Abwanderung und ein vergleichsweise hoher Krankenstand, der mit der zunehmenden Alterung der Arbeitnehmerschaft zusammenhängt. Insgesamt kann man von einer begrenzten Tätigkeitsdauer von Menschen in der Branche sprechen. Sie stellt den Normalfall in der Erwerbsbiografie eines Dachdeckers dar.

Das ist besonders tragisch für Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern, die wie alle sicherlich das Ziel haben, wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Es ist aber auch besorgniserregend für die Beschäftigten, weil regelmäßig hinzunehmende Arbeitsausfälle, langanhaltende Erkrankungen, die den hohen körperlichen Belastungen geschuldet sind, und Zeiten der Arbeitslosigkeit dazu führen, dass die Renten niedrig ausfallen. Vergessen werden darf auch nicht, dass viele Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden (müssen) und eine Erwerbsminderungsrente beantragen.

Feedback und Auswertung

Mit der Analyse der Situation allein ist es aber nicht getan. Ziel ist es, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

SOKA-DACH sieht sich in diesem Umfeld als ein Partner der Beteiligten und ist gerne bereit, Vorschläge aus der Branche zu sammeln, um daraus wirksame Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Dazu haben wir praktisch eine Kontaktadresse eingerichtet: fachkraefte(at)soka-dach.de. Ihre Anregungen, Vorschläge und Ideen können dorthin geschickt werden. Wir bündeln Ihr Feedback, werten es aus und lassen die Erkenntnisse den Entscheidungsträgern der Verbände zukommen.

Das ist Teil unseres Selbstverständnisses als Dienstleister: Wir behalten die Situation der Branche im Auge.  

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