Rentenbeihilfe

  • Beihilfe zum Altersruhegeld
  • Beihilfe bei Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit
  • Beihilfe zur gesetzlichen Unfallversicherung
  • Sterbegeld

Allgemein

SOKA-DACH gewährt den gewerblichen Arbeitnehmern der Betriebe des Dachdeckerhandwerks Beihilfen zu den Leistungen der Arbeiterrentenversicherung. Unter bestimmten Voraussetzungen werden auch Beihilfen zur gesetzlichen Unfallversicherung sowie ein Sterbegeld gezahlt.

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Die Regelung im Tarifvertrag

Zur Abwicklung der Ansprüche auf Beihilfen zum Altersruhegeld, zur Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, zur Unfallrente oder auf Gewährung eines Sterbegeldes ist ein Antrag schriftlich bei der SOKA DACH einzureichen.

Arbeitgeber-Infos

Leistungsansprüche Ihrer Mitarbeiter können mit einer Kopie des Rentenbescheides beantragt werden.

Hinterbliebene können Leistungsansprüche mit Einreichung einer Kopie der Sterbeurkunde geltend machen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer Rentenbeihilfe.

Arbeitnehmer-Info

Kaum ein Dachdecker erreicht den vom Gesetzgeber vorgesehenen Renteneintritt.

Lediglich 10 % arbeiten noch zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr. Viele müssen schon vorher Rentenleistungen in Anspruch nehmen. Jeder Monat den Sie früher in Rente gehen müssen, bedeutet für Sie einen Rentenabschlag von 0,3 %.

Die Durchschnittsrente der gesetzlichen Rentenversicherung für einen Dachdecker liegt derzeit bei knapp über 1.000 €.

SOKA-DACH leistet folgende Beihilfen:

  • Beihilfe zum Altersruhegeld
  • Beihilfe zur Erwerbsminderungsrente (wegen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit)
  • Beihilfen zur gesetzlichen Unfallversicherung  (bei Erwerbsminderung von mindestens 50 %)
  • Sterbegeld (Hinterbliebene können Leistungsansprüche mit Einreichung einer Kopie der Sterbeurkunde geltend machen)

Alle diese Leistungen sind übrigens zu 100 % arbeitgeberfinanziert und Teil Ihres tariflichen Anspruches.

Leistungsansprüche können nur mit einem Rentenbescheid geltend gemacht werden. Nach Prüfung der Leistungspflicht setzen wir uns wieder mit Ihnen in Verbindung.

Wichtig: Wenn Leistungspflicht besteht, benötigen wir u.a. den Versicherungsverlauf der deutschen Rentenversicherung, Ihre Beschäftigungsnachweiskarte ggf. auch die Ausbildungsnachweiskarte.

Prüfen Sie deshalb Ihre Unterlagen stets auf Vollständigkeit. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer Rentenbeihilfe.

Sie haben bei unserer Kasse verschiedene Ansprüche auf Rentenzahlungen. Somit müssen auch mehrere Anträge ausgefüllt werden.

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Es gibt die Möglichkeit, zusätzlich zu den Beschäftigungszeiten, auch Zeiten von Arbeitslosigkeit und Krankheit als Wartezeiten anzurechenen. Diese sind im Versicherungsverlauf ersichtlich.

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Der Beitrag zur Rentenbeihilfe beträgt derzeit 1 % der Bruttolohnsumme und wird vom Arbeitgeber gezahlt.

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Nein. Das ist in unserem Tarifvertrag nicht vorgesehen.

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Eine neue Adresse kann uns telefonisch, per Brief oder Fax mitgeteilt werden. Gerne kann auch das Kontaktformular auf unserer Homepage www.soka-dach.de genutzt werden. Für die Änderung einer Bankverbindung ist die Unterschrift zwingend erforderlich. Deshalb ist dies nur schriftlich möglich.

 

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Die Rentenbeihilfe wird vierteljährlich im Voraus überwiesen.

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Im Falle einer Ehescheidung kommt es zu einem Versorgungsausgleich. Der Versorgungsausgleich wird bei der Ehescheidung automatisch von Amts wegen durch das Familiengericht durchgeführt, ohne dass dies ausdrücklich beantragt werden muss. Wenn ein Ehepartner die Scheidung einreicht, so leitet das Familiengericht von sich aus den Versorgungsausgleich ein, indem es die Ehepartner zur Auskunft über alle bestehenden Altersversorgungen auffordert. Beide Ehepartner sind gesetzlich zur wahrheitsgemäßen und vollständigen Auskunft verpflichtet. Nach Eingang der Auskünfte holen die Familiengerichte bei den beteiligten Versorgungsträgern Auskünfte über die Höhe der in der Ehezeit erworbenen Anrechte ein. Die maßgeblichen Werte werden dem Gericht in einem Auskunftsbogen mitgeteilt. Ebenso gibt der Versorgungsträger an, ob eine interne oder externe Teilung des Anrechts vorgesehen ist. Sofern ein auszugleichendes Anrecht besteht, wird dieses unter den Ehepartnern geteilt. Teilt man ein auszugleichendes Anrecht innerhalb eines Versorgungssystems, spricht man von einer internen Teilung. Wird ein Anrecht in ein anderes Versorgungssystem transferiert, spricht man von einer externen Teilung. Im vorliegendem Anrecht kommt es zu einem Wertausgleich bei der Scheidung durch externe Teilung. Der ausgleichsberechtigte Ehepartner kann einen Zielversorger benennen. Wurde kein Zielversorger gewählt, dient die Versorgungsausgleichskasse als Auffanglösung zur Begründung des zu teilenden Anrechts.

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Im Todesfall erhalten die Anspruchsberechtigten ein einmaliges Sterbegeld. Eine Hinterbliebenrente ist in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen nicht vorgesehen.

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Die Höhe der Leistung ist abhängig von den im Dachdeckerhandwerk zurückgelegten Beschäftigungszeiten, den sogenannten Wartezeiten. Allerdings gibt es einen maximalen Rentenbetrag. Dieser wird tarifvertraglich festgelegt.

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Wir erhielten von Ihrer Krankenkasse eine Mitteilung, dass Sie beitragspflichtig geworden sind und somit über die Einnahmenuntergrenze fallen. Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse.

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Die Auszahlung der Rentenbeihilfe in einem Betrag ist nicht möglich. Die Leistungen dienen dazu, die Lücken in der geseztlichen Rente auszugleichen, die zum Beispiel durch witterungsbedingen Arbeitsausfall entstanden sind.

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Sobald Ihnen der Rentenbescheid vorliegt, können Sie einen Antrag stellen (dies kann formlos geschehen). Auf unserer Internetseite www.soka-dach.de stellen wir Ihnen im Bereich Leistungen - Rentenbeihilfe ein Formular zum Herunterladen zur Verfügung. Auf Wunsch schicken wir Ihnen das entsprechende Formular gerne zu. Den ausgefüllten Antrag reichen Sie bitte zusammen mit folgenden Unterlagen bei uns ein:

  • Seite 1-3 Ihres Rentenbescheides
  • falls Kinder vorhanden sind, benötigen wir eine Kopie der Geburtsurkunde eines Ihrer Kinder

Sollten wir weitere Nachweise benötigen, kommen wir auf Sie zu. Leistungsansprüche bestehen auch dann, wenn wegen einem anerkannten Arbeitsunfall von der BG BAU eine Rente von mind. 50 % gezahlt wird.

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Wegen der Pflegeversicherung. Sollten Sie zukünftig bei der Krankenkasse beitragspflichtig werden, müssen Sie deshalb weniger Beiträge an die Krankenkasse abführen.

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Ansprüche auf Leistungen verjähren nach fünf Jahren.

Die Verjährung beginnt mit Schluss des Jahres, in dem die Leistung verlangt werden könnte.

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Wenn die Mitteilung über die steuerpflichtigen Leistungen nicht für eine Steuererklärung benötigt wird, dann kann diese trotzdem bei den Unterlagen aufgehoben werden. Die Leistungsmitteilung kann auch für andere Zwecke als Leistungsnachweis verwendet werden.

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Die Anspruchshöhe ergibt sich aus den Beschäftigungszeiten im Dachdeckerhandwerk. Es werden keine individuellen Beitragskonten geführt.

  • Anspruch auf Leistungen hat, wer nach dem 21.12.1974 und vor dem 01.01.2003 ausgeschieden ist und das 35. Lebensjahr vollendet hat und 10 Jahre (120 Monate) als gewerblicher Arbeitnehmer tätig war.
  • Anspruch auf Leistungen hat, wer nach dem 31.12.2002 ausgeschieden ist, das 30. Lebensjahr vollendet hat und 5 Jahre (60 Monate) als gewerblicher Arbeitnehmer tätig war.
  • Anspruch auf Leistungen hat, wer nach dem 31.12.2008 ausgeschieden ist, das 25. Lebensjahr vollendet hat und 5 Jahre (60 Monate) als gewerblicher Arbeitnehmer tätig war.

 

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Die Höhe der Leistung hängt von den erreichten Wartezeiten ab. Die jeweiligen Beträge können Sie den Allgemeinen Versicherungsbedingungen und dem TV Grundbeihilfe entnehmen. Wünschen Sie eine Übersicht Ihrer bei uns gespeicherten Wartezeiten, fordern Sie bitte unter www.soka-dach.de/leistungen/rentenbeihilfe einen beruflichen Lebenslauf an. Die Daten können Sie dann mit Ihren Unterlagen vergleichen. Bei Rückfragen stehen wir gerne unter 0611/1601-400 zur Verfügung.

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Zum Jahreswechsel erfolgt die Überweisung der Rentenbeihilfe für das neue Kalenderjahr zu Beginn des Quartals. Die Renten für die Monate Januar bis März werden Anfang Januar überwiesen.

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Nein. Die Rentenbeihilfe nach dem Tarifvertrag Grundbeihilfe ist ein arbeitgeberfinanziertes Rentenmodell. Eigene Einzahlungen sind daher nicht möglich.

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Mit der Mitteilung über die steuerpflichtigen Leistungen soll Rentenempfängern, die zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet sind, das Ausfüllen der Einkommensteuererklärung erleichtert werden. Die Mitteilung muss der Steuererklärung beigefügt werden und die Angaben in der Anlage R übernommen werden.

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Die Wartezeiten aus dem beruflichen Lebenslauf werden über die vom Arbeitgeber eingereichten monatlichen Meldungen (Bruttolohnsummenmeldung) ermittelt. Die Ausbildungszeiten sind kein Bestandteil dieser Meldung, daher sind sie nicht automatisch auf dem Lebenslauf ausgewiesen. Gerne erfassen wir die Daten aber nachträglich. Als Nachweis für die Ausbildungzeit können Sie die entsprechende Ausbildungsnachweiskarte einreichen oder Sie lassen uns eine Kopie Ihres Gesellenbriefes zukommen. Aus dem Gesellenbrief müsste neben dem Ausbildungsberuf, der Ausbildungszeitraum und der Arbeitgeber hervorgehen. Sollten Sie keinen dieser Nachweise haben, rufen Sie uns unter 0611/1601-400 an. Wir beraten Sie gerne über weitere Möglichkeiten Ihre Ausbildungszeiten nachzuweisen.

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Um Leistungsansprüche bei einem Arbeitsunfall geltend machen zu können, muss dem Versicherten von der BG Bau eine Erwerbsminderung von mindestens 50 % bescheinigt sein.

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Bei Tod eines Versicherten werden bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen Todesfallleistungen an die Hinterbliebenen fällig. Im Todesfall vor Rentenbeginn wird an die Hinterbliebenen eine Einmalzahlung geleistet. Verstirbt der Versicherte nach Eintritt des Rentenbezuges, erhält der überlebende Ehegatte oder eine diesem gleichgestellte Person (Lebenspartner gemäß Lebenspartnerschaftsgesetz, Lebensgefährte in häuslicher Gemeinschaft) eine regelmäßige, lebenslange Rentenzahlung in Höhe von 60% der Versorgungsleistung, die der Versicherte erhalten hat.

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Rentenbeihilfe

Damit Sie einen Überblick über Ihre Wartezeiten haben, können Sie sich einen Beruflichen Lebenslauf anfordern und die Daten mit Ihren Aufzeichnungen vergleichen. Bei Fragen setzen Sie sich bitte wieder mit uns in Verbindung. 

Beruflichen Lebenslauf anfordern

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Wichtige meldung

Ab 1. August 2019 gelten Neuerungen bei der Tariflichen Zusatz-Rente – weitere Informationen hierzu finden Sie in Kürze auf dieser Homepage.